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Global Progressive Mobilisation in Barcelona

Die katalanische Hauptstadt war am 17. und 18. April Schauplatz einer bedeutsamen Premiere: Sozialdemokratische und weitere fortschrittliche Kräfte aus aller Welt haben sich unter dem Motto „Global Progressive Mobilisation“ (GPM) getroffen, um nicht nur ein Signal des Aufbruchs zu senden, sondern auch um neue gemeinsame Strategien zu entwickeln. Das Karl-Renner-Institut war ebenfalls vor Ort vertreten und organisierte mehrere Side Events.

Ein breites Bündnis

Mehrere Tausend Menschen, darunter Politiker:innen, Aktivist:innen, Gewerkschafter:innen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, nutzten das Treffen, um über zentrale Themen wie den Schutz der Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimapolitik und eine stärkere internationale Zusammenarbeit zu beraten und neue Antworten zu entwickeln. Ziel der Initiative war es zudem, progressive Kräfte weltweit enger zu vernetzen und ihnen mehr Gewicht im internationalen politischen Geschehen zu verleihen. Dieses breite Bündnis soll einen überzeugenden Gegenpol zu rechten und rechtsextremen Parteien sowie deren Netzwerken bilden.

Prominente Initiatoren und Teilnehmer:innen

Die Global Progressive Mobilisation geht auf eine gemeinsame Idee des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und des Präsidenten der Party of European Socialists, Stefan Löfven, zurück. Sie alle waren in Barcelona vor Ort – ebenso wie zahlreiche weitere hochrangige politische Vertreter:innen, darunter die Premierministerin von Barbados Mia Mottley, der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota Tim Walz, der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa sowie nicht zuletzt Vizekanzler und SPÖ-Vorsitzender Andreas Babler. Er stand an der Spitze einer rund 20-köpfigen Delegation der SPÖ.

Side Events des Karl-Renner-Instituts

Auch das Karl-Renner-Institut war bei der Global Progressive Mobilisation vertreten – nicht nur in Person von Gerhard Marchl und Sebastian Schublach, sondern vor allem auch mit Side Events: Gemeinsam mit der Foundation for European Progressive Studies (FEPS), der sozialdemokratischen Stiftung auf europäischer Ebene, organisierten wir im Rahmen des Forschungsprogramms Next Left eine Diskussion über sozialdemokratische Antworten auf die großen Umbrüche unserer Zeit. Daran nahmen unter anderem der Europaabgeordnete Andreas Schieder, die ungarische Präsidentin des Ausschusses der Regionen, Kata Tüttő, und Paul Magnette, Vorsitzender der wallonischen Sozialistischen Partei, teil. Darüber hinaus boten wir gemeinsam mit der FEPS und der niederländischen Fondation Max van der Stoel drei Skill Boosters Workshops an.