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Vorgezogene Parlamentswahlen im Kosovo: Kein Ende der politischen Instabilität

Am 7. Juni finden im Kosovo vorgezogene Parlamentswahlen statt – bereits zum zweiten Mal binnen eines Jahres. Albin Kurti von der sozialdemokratischen Partei Vetëvendosje konnte beim letzten Urnengang Ende Dezember einen klaren Wahlsieg erringen und in der Folge eine Regierung bilden. Doch im Februar und März scheiterten alle Versuche im Parlament, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Daher musste gemäß der Verfassung des Landes das Parlament erneut aufgelöst werden.

Wenige Tage vor den Neuwahlen haben wir gemeinsam mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) sowie dem Campus Tivoli der ÖVP ein Online-Gespräch mit dem Kosovo-Experten Konrad Clewing von der Universität Regensburg organisiert. Der Historiker nahm die Erfolge und Misserfolge insbesondere in der Souveränitätspolitik Albin Kurtis unter die Lupe. Darüber hinaus analysierte er die mangelnde Kompromissbereitschaft der handelnden Politiker:innen sowie die Fehler und Fehleinschätzungen der EU.

Das Gespräch mit Konrad Clewing führte Péter Techet, der auch ein Briefing zur Lage im Kosovo verfasst hat.

Begrüßung 

Gerhard Marchl
Karl-Renner-Institut, Wien

Briefing

Péter Techet
Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien

Gespräch mit

Konrad Clewing
Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Universität Regensburg

Das Gespräch fand in Kooperation mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) und dem Campus Tivoli der ÖVP statt.

Projektleitung