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Policy Study: Take care, seriously: A guide to mainstreaming care in policies

Foundation for European Progressive Studies / Karl-Renner-Institut (ed.)
Monika de Silva, Isabel Hernandez Pepe
Brüssel: 2026
46 Seiten

ISBN 978-2-39076-064-1

Policy Study: Take care, seriously: A guide to mainstreaming care in policies

Publikation in englischer Sprache

Diese Policy Study, entstanden im Rahmen des FEPS Young Academics Network, geht der Frage nach, wie Sorgearbeit als Leitprinzip für eine gerechte Gesellschaft und für politische Entscheidungen gestärkt werden kann.

Diese Policy Study analysiert, wie politische Maßnahmen aus einer Care-Perspektive gestaltet und bewertet werden können, und plädiert dafür, Sorgearbeit als Leitprinzip einer gerechten Gesellschaft statt ausschließlich als wirtschaftlichen Faktor zu verstehen.

In der EU hat sich der Begriff der „Care Economy“ in den vergangenen Jahren zu einem politischen Schlagwort entwickelt – nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen sozialdemokratischer Akteur:innen. Mit der Verabschiedung der Europäischen Strategie für Pflege und Betreuung im Jahr 2022 hat die EU ihre Rolle als besonders einflussreiche Akteurin im Bereich der sozialen Absicherung von Sorgearbeit weiter gestärkt.

Mit dieser Policy Study möchten die Autorinnen die Debatte über Sorgearbeit und entsprechende Politikansätze von der engen und einschränkenden Fokussierung auf die „Care Economy“ wieder stärker zurück zu ihren Ursprüngen im feministischen Denken führen.

Dazu geben sie einen Überblick über feministische Forschung zur Ethik der Sorge, führen das Konzept einer „Sorgegesellschaft“ („Care Society“) ein und stellen es dem Konzept der „Care Economy“ gegenüber.

Darüber hinaus entwickeln die Autorinnen einen Leitfaden zur Analyse politischer Maßnahmen aus einer Care-Perspektive heraus. Dieser Leitfaden lässt sich auf Politikmaßnahmen in sämtlichen Politikfeldern und auf allen politischen Ebenen anwenden.

Die Autorinnen

Monika de Silva ist Wissenschaftlerin im Bereich Internationale Beziehungen und Postdoktorandin an der Universität Göteborg.

Isabel Hernandez Pepe ist PhD-Kandidatin im Fachbereich Transnationale Governance an der Scuola Normale Superiore und der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa.

Die Mentorin

Politische Mentorin: Idoia Mendía Cueva, Mitglied des Europäischen Parlaments, PSOE

Das FEPS Young Academics Network (YAN)

Die Studie ist im Rahmen des 9. Zyklus des FEPS Young Academics Network (YAN), eines internationalen Netzwerks für progressive Nachwuchswissenschafter:innen, entstanden. Dieses wird vom Karl-Renner-Institut und der Foundation for European Progressive Studies (FEPS), der sozialdemokratischen Stiftung auf europäischer Ebene, organisiert. Die Teilnehmer:innen des FEPS YAN erhalten die Möglichkeit, Forschung, politische Praxis und internationale Vernetzung miteinander zu verbinden. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 haben mehr als 450 junge Forscher:innen aus ganz Europa am YAN teilgenommen.

Projektleitung