Policy Study: Truth in transition. A toolkit for countering climate misinformation
Publikation in englischer Sprache
Diese Policy Study, entstanden im Rahmen des FEPS Young Academics Network, untersucht, wie Desinformation die Akzeptanz von EU-Klimapolitik beeinflusst und wie politische Kommunikation wirksamer gegen Desinformation gestaltet werden kann.
Die zunehmende Verbreitung von Desinformation stellt eine erhebliche Herausforderung für die Umsetzung und öffentliche Akzeptanz von EU-Politiken dar – insbesondere im Bereich der Klimapolitik.
Diese Policy Study untersucht das Zusammenspiel von Desinformation und politischer Kommunikation am Beispiel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Ziel ist es zu analysieren, wie Desinformation die öffentliche Wahrnehmung von Klimapolitik beeinflusst und Widerstand gegen klimapolitische Maßnahmen fördert. Weiters enthält die Studie strategische Empfehlungen für eine wirksamere Politikkommunikation.
Die Studie bietet progressiven politischen Entscheidungsträger:innen konkrete Handlungsempfehlungen, um die Kommunikation von Klimapolitik gegenüber Desinformation zu stärken.
Auf der Grundlage qualitativer Fallstudien zu klimapolitischen Maßnahmen der EU analysiert sie,
- wie irreführende Narrative entstehen,
- von welchen Akteur:innen sie verbreitet werden und
- welche Reaktionen staatlicher Institutionen und zivilgesellschaftlicher Organisationen sich als besonders wirksam erwiesen haben.
Die Autor:innen
Maria Chiara Franceschelli promovierte in Politikwissenschaft und Soziologie an der Scuola Normale Superiore in Pisa.
Marvin Fendt ist PhD-Kandidat am Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Christos Papagiannis ist Doktorand an der Universität Maastricht und beschäftigt sich mit der politischen Ökonomie der künstlichen Intelligenz in der Europäischen Union.
Der politische Mentor
Alex Agius Saliba, Mitglied des Europäischen Parlaments, Partit Laburista, Malta; Vizepräsident der S&D Group
Das FEPS Young Academics Network (YAN)
Die Studie ist im Rahmen des 9. Zyklus des FEPS Young Academics Network (YAN), eines internationalen Netzwerks für progressive Nachwuchswissenschafter:innen, entstanden. Dieses wird vom Karl-Renner-Institut und der Foundation for European Progressive Studies (FEPS), der sozialdemokratischen Stiftung auf europäischer Ebene, organisiert. Die Teilnehmer:innen des FEPS YAN erhalten die Möglichkeit, Forschung, politische Praxis und internationale Vernetzung miteinander zu verbinden. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 haben mehr als 450 junge Forscher:innen aus ganz Europa am YAN teilgenommen.
Projektleitung