Diskussion über die Lage in Ungarn wenige Wochen vor den Parlamentswahlen
Bei den ungarischen Parlamentswahlen am 12. April haben Péter Magyar und seine TISZA-Partei laut Umfragen reale Chancen auf den Wahlsieg. Damit ist die autokratische Herrschaft Viktor Orbáns ernsthaft in Gefahr.
Angesichts dieser spannenden Ausgangslage gehen wir der Frage nach, wie es nach 16 Jahren Orbán an der Macht um die ungarische Demokratie und den Rechtsstaat bestellt ist. Zugleich beleuchten wir, wie das alles durchdringende und von Korruption geprägte Netzwerk rund um den ungarischen Ministerpräsidenten strukturiert ist: Wer zählt zu den Günstlingen in seinem Umfeld, und welche Rolle spielen ausländische Unternehmen?
Über allem steht die entscheidende Frage: Werden sich Orbán und sein System tatsächlich von der Macht verdrängen lassen?
Impulsreferat
Andreas Schedler
Direktor des Central European University Democracy Institute, Budapest
Diskussion mit
Petra Thorbrietz
Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buchs Wir werden Europa erobern! Ungarn, Viktor Orbán und die unterwanderte Demokratie
Moderation
Gerhard Marchl
Bereichsleitung Europäische Politik am Karl-Renner-Institut
Projektleitung
Dr. Gerhard Marchl
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