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Emanzipiert – und jetzt? Frauen zwischen gestern, heute und morgen.

23.03.2026 | 18:00–20:30 Uhr
Vortrag und Diskussion

Sie wurde als „Mutter Courage der österreichischen Zeitgeschichte“ bezeichnet und beschäftigte sich intensiv mit der Rolle der Frau. Anlässlich ihres 100. Geburtstags wurde das Werk „Emanzipiert?“ der österreichischen Geschichtsdoyenne Erika Weinzierl, erstmals 1975 erschienen, neu aufgelegt und ist aktueller denn je. Das Werk entstand zu einer Zeit, als die Befreiung der Frau vom vermeintlichen Kleinfamilien-Alleinverdiener-Idyll gefeiert wurde. Weinzierl analysierte feinsinnig anhand mehrerer Ebenen, wie Frauen von Männern abhängig sind und wie sie sich davon befreien können. Fünfzig Jahre später geht es – wie im Vorwort der Weinzierl-Publikation beschrieben – in die andere Richtung. Rechte Influencer:innen machen auf digitalen Plattformen Werbung fürs Hausfrauen-Dasein, Männer (u.a. die Men-Health-Bewegung) fordern ihr „Naturrecht“ ein – sie seien ja nun mal stärker. In dieser Veranstaltung analysieren wir aktuelle Entwicklungen und formulieren feministische Strategien über Generationen hinweg.

Expertinnen

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Wilhelm Hopf, Verleger des LIT Verlags
Zoe Lefkofridi, Professorin für Politik & Geschlecht, Diversität & Gleichheit, Universität Salzburg
Elisabeth Rosenmayr, Obfrau autonomes Frauenzentrum Linz
 

Kontakt

Barbara Hofmann

Mag.a Barbara Hofmann

Bereichsleitung Gleichstellungspolitik, Nachwuchsförderung und Online-Akademie