Traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit stehen zunehmend zur Debatte. Starre Rollenbilder sind häufig mit Leistungsdruck, emotionaler Einschränkung und gesellschaftlichen Ungleichheiten verbunden. Gleichberechtigte Konzepte von fürsorglichen, solidarischen und reflektierten Männlichkeiten gewinnen Zug um Zug an Bedeutung.
Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit der Frage, wie Männerbilder aussehen können, die auf Empathie, Verantwortung, Sorgearbeit und Gleichberechtigung basieren. Dabei beleuchten wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftspolitische Debatten rund um Geschlechterrollen, Care-Arbeit, Vaterschaft, (psychische) Gesundheit und männliche Identitätsentwürfe in einer sich wandelnden Gesellschaft.
EXPERT:INNEN
Romeo Bissuti, Mitgründer und Leiter des MEN Männergesundheitszentrums
Simon Březina, Mitarbeiter beim Verein White Ribbon Österreich
Bernhard Herzog, SPÖ-Nationalratsabgeordneter, Bereichssprecher für Familie
Tara Pire, Obfrau von Poika, Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht
Elli Scambor, Leiterin des Instituts für Männer- und Geschlechterforschung und stv. Vorsitz im Dachverband für Männer-, Burschen- und Väterarbeit in Österreich
Christian Scambor, Männerberatung Steiermark, Klinischer und Gesundheitspsychologe
MODERATION
Barbara Hofmann
Bereichsleitung Gleichstellungspolitik, Nachwuchsförderung und Online-Akademie
TERMINE
Online via Zoom, 17:00–19:00 Uhr
Männlichkeit in der Krise, 8. Oktober 2026 mit Tara Pire und Simon Březina
Gewaltschutz und Täterarbeit, 20. Oktober 2026 mit Christian Scambor
Caring Masculinities und Väterkarenz, 3. November 2026 mit Bernhard Herzog und Elli Scambor
Männergesundheit und Vorsorge, 16. November 2026 mit Romeo Bissuti
Projektleitung
Mag.a Barbara Hofmann
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