Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch
Der Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch wird seit 1993 jährlich vom Karl-Renner-Institut in Zusammenarbeit mit dem SPÖ-Parlamentsklub und der sozialdemokratischen Bildungsorganisation verliehen. Mit diesem Preis wird im Sinne des Lebenswerks Bruno Kreiskys politische Literatur ausgezeichnet, die für Freiheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Demokratie und sozialen Zusammenhalt, Toleranz und die Freiheit der Kunst einsteht.
Neben dem Hauptpreis für das politische Buch werden ein Preis für ein publizistisches Gesamtwerk, ein Sonderpreis zum Themenfeld „Arbeitswelten – Bildungswelten“, ein Preis für besondere verlegerische Leistungen sowie ein Anerkennungspreis vergeben.
Liste aller Bruno-Kreisky-Preisträger:innen seit 1993
Ermöglicht wird die Vergabe durch die Kooperation mit dem sozialdemokratischen Parlamentsklub und die Unterstützung weiterer Partner:innen.
Preisträger:innen
Hauptpreis
Moskaus westliche Rivalen
Oliver Jens Schmitt führt uns in seiner Studie "Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer" eine komplexe europäische Geschichte von 800 Jahren von der Kyjiver Rus bis zum gegenwärtigen Krieg gegen die Ukraine vor Augen.
Anerkennungspreis
Die letzten Tage
Der österreichische Autor Martin Prinz richtet mit seinem Roman „Die letzten Tage“ (Jung und Jung, 2025) den Fokus auf eines der Endphasenverbrechen der Nazis im April 1945.
Publizistisches Gesamtwerk
Monika Helfer & Michael Köhlmeier
Gemeinsam als durch ihr Leben und Schreiben verbundenes Künstlerpaar vereinen sie Einfühlungsvermögen und erzählerische Kraft. Die Vielfalt ihres Schaffens wirkt literarisch prägend und weit über die Literatur hinaus in gesellschaftliche und kulturelle Debatten.
Preis für besondere verlegerische Leistungen
Jung und Jung
In einer von ökonomischem Druck geprägten Buchlandschaft behauptet der Verlag ein eigenständiges Profil und steht für verantwortungsbewusstes, kontinuierliches und kulturpolitisch relevantes Verlegen.
Sonderpreis "Arbeitswelten-Bildungswelten"
Richard Robert Wagner
Der Sonderpreis „Arbeitswelten – Bildungswelten“ geht an Johann Dvořák, Sabine Lichtenberger und Brigitte Pellar für ihr umfassendes Werk „Richard Robert Wagner. Gewerkschaft, Bildung und die politische Kultur der Moderne in Wien“ (Böhlau 2025).
- Hannes Swoboda (Juryvorsitzender)
- Gertraud Auer Borea d’Olmo
- Alfred Gusenbauer
- Michael Ludwig
- Wolfgang Maderthaner
- Markus Marterbauer
- Eva Nowotny
- Sascha Obrecht
- Josef Ostermayer
- Michael Rosecker
- Barbara Rosenberg
- Sieglinde Rosenberger
- Andreas Schieder
- Gerhard Schmid
- Günter Traxler
- Gertrude Tumpel-Gugerell